NEUSTART - Veränderungsbedarf: Digitalisierung, Künstliche Intelligenz und Junglandwirt:innen in der EU

Online-Veranstaltung

Bismarckallee 46/48
14193 Berlin
Deutschland

Junglandwirt*innen in Europa
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Agrartagung Feld

55 und 25. Zwei trockene Zahlen reichen aus, um das Zukunftsproblem der deutschen Landwirtschaft zu umreißen: 55 Jahre alt sind die Erwerbstätigen auf deutschen Höfen laut Situationsbericht des Deutschen Bauernverbands im Durchschnitt. Und nur 25 Prozent der landwirtschaftlichen Betriebe werden von Menschen geleitet, die noch nicht das 40. Lebensjahr erreicht haben.

Der demographische Wandel – fast nirgends ist er so mit Händen zu greifen wie auf den Dörfern und Äckern. Und dabei steht Deutschland im europäischen Vergleich noch nicht einmal ganz schlecht dar. Betrachtet man die EU insgesamt, liegt der Anteil der jungen Betriebsleiter*innen bei lediglich elf Prozent. Jede/r dritte Landwirt*in ist älter als 65. Unverkennbar ist also: Die EU-Landwirtschaft bedarf dringend einer Verjüngung. Doch wie kann diese gelingen?

  • Wie sieht die Situation der jungen Landwirt*innen in Deutschland und Europa aus?
  • Vor welchen Herausforderungen steht die Landwirtschaft zukünftig?
  • Welche Chancen, aber auch Risiken bietet in dieser Hinsicht die zunehmende Digitalisierung?
  • Welche politischen Handlungen sind notwendig, um den Generationswechsel, die lokale Entwicklung und die Beschäftigung in ländlichen Gebieten zu fördern?
  • Welche Unterstützung kommt aus Brüssel?
  • Und welche konkreten Maßnahmen, Rahmenbedingungen und Instrumente sind für die Entwicklung der europäischen Landwirtschaft erforderlich?

Diese und andere Fragen möchten wir mit einem interessierten Fachpublikum im Rahmen einer Reihe von drei Online-Webinaren diskutieren, die wir Anfang 2022 mit Mitteln der Landwirtschaftlichen Rentenbank organisieren. Die Teilnahme ist kostenfrei.

Die Teilnehmer*innen werden während der gesamten Dauer der Reihe dazu angeregt, ihre eigenen Positionen zu aktuellen Fragen der deutschen und europäischen Agrarpolitik mit Expert*innen und Gleichgesinnten aus anderen Regionen zu diskutieren und zu reflektieren.

Rückfragen erbeten wir an Frau Theresa Braun unter p1@eab-berlin.eu

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