Während die große Politik in Beijing die Rahmenbedingungen setzt, schafft die Europäische Akademie Berlin den Raum für die Zivilgesellschaft. Parallel zum Besuch des Bundeskanzlers in China durften wir das Deutsch-Chinesische Dialogforum (DCDF) 2026 mitorganisieren – ein Kraftakt, der zeigt: Wir sind in der Lage, auch in schwierigen Zeiten Dialog auf höchster Ebene zu moderieren.

Seit 63 Jahren ist es die Mission der EAB, Brücken zu bauen – gerade dann, wenn die Gespräche komplexer werden. Dass uns dies im Rahmen des diesjährigen Forums in Beijing gelungen ist, markiert einen wichtigen Gewinn für die internationale Verständigung und eine hoffnungsvolle Stunde für unsere Arbeit aus der Hauptstadt heraus.

Der Erfolg von Beijing: Kein Selbstläufer

Solche Treffen erfordern weit mehr als nur logistische Planung. Sie sind das Ergebnis einer strategischen Ausdauer, die die EAB besonders auszeichnet. Für unsere Partner und Förderer ist dieser Erfolg ein Beleg für drei Kernkompetenzen:

  • Vertrauen: Wir schaffen einen geschützten Raum für ehrlichen Austausch, in dem auch kritische Themen professionell adressiert werden können.
  • Ausdauer: Wir beweisen den langen Atem, auch in Krisenzeiten und bei politischem Gegenwind dranzubleiben.
  • Verlässlichkeit: Als Partner vor Ort garantieren wir Stabilität in der Umsetzung hochkarätiger internationaler Formate.

Ein Netzwerk der Resilienz: Von Beijing bis Berlin

Das Deutsch-Chinesische Dialogforum steht nicht isoliert. Es ist Teil einer Reihe von Dialog-Plattformen, für die wir Verantwortung übernehmen. Ob beim Projekt „Mit China reden“, wo wir eigenständige europäische Perspektiven schärfen, oder beim Deutsch-Ungarischen Forum – die EAB bleibt die zentrale Plattform für Begegnungen, die ein tiefes Fundament aus Völkerverständigung benötigen.

Dialog braucht ein Fundament: Das Deutsch-Chinesische Dialogforum 2026 in Beijing

Unser Versprechen

„Wir bauen Brücken nicht trotz, sondern wegen der schwierigen Phasen. Dass wir das Deutsch-Chinesische Dialogforum in diesem Rahmen stabil halten konnten, ist ein Versprechen an unsere Partner: Auf die EAB ist Verlass – in Berlin und weltweit.“

Christian Johann, Direktor EAB

Dank an unsere Wegbegleiter

Ein solcher Erfolg in Beijing wäre ohne die Unterstützung unserer Mitglieder, Teilnehmer und Förderer nicht möglich. Wir danken allen, die uns als Mutmacher und verlässliche Partner zur Seite stehen. Gemeinsam beweisen wir, dass die EAB auch in volatilen Phasen eine Institution ist, die handlungsfähig bleibt und aktiv an der Zukunft eines stabilen Europas arbeitet.

Dialog ist Arbeit. Wir setzen sie fort – mit Besonnenheit und klarer Kante.