Deutsch-Ungarisches Forum
Das binationale Forum bietet einen Raum für den gesellschaftspolitischen Austausch der deutschen und ungarischen Zivilgesellschaft.
Das Deutsch-Ungarische Forum ist im „Vertrag über freundschaftliche Zusammenarbeit und Partnerschaft zwischen Ungarn und der Bundesrepublik Deutschland“ verankert. Das Forum hat sich in den letzten 30 Jahren als Plattform für bilateralen Gedanken- und Erfahrungsaustausch von Akteur*innen aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft, Kultur und Zivilgesellschaft etabliert.
Mit dem Blick auf eine gemeinsame Zukunft bietet das Forum jungen Erwachsenen aus Deutschland und Ungarn die Möglichkeit, sich mit aktuellen Themen und gesellschaftlichen Herausforderungen auseinanderzusetzen, die beide Länder bewegen.
Die Europäische Akademie Berlin (EAB) arbeitet dabei in enger Kooperation mit dem Deutsch-Ungarischen Jugendwerk (DUJW) zusammen. Ziel ist es, nicht nur die interkulturellen Beziehungen zu fördern, sondern auch einen Beitrag zur europapolitischen Bildung junger Menschen zu leisten. Bei Podiumsdiskussionen und Workshops können die Teilnehmenden mit politischen und wissenschaftlichen Vertreter*innen diskutieren und eigene Lösungsansätze finden.
Dank der Unterstützung des Auswärtigen Amts und des Ministeriums für Auswärtiges und Außenhandel von Ungarn findet das Forum einmal jährlich im Wechsel in Deutschland oder Ungarn statt. Im Jahr 2024 fungierte erstmalig die Europäische Akademie Berlin (EAB) als Ausrichter der binationalen Begegnung.
Unter dem Titel „Gemeinsam das Europa von morgen gestalten“ bringt das Deutsch-Ungarische Forum 2026 junge Menschen, Fachleute und politische Entscheidungsträger:innen am 09. und 10. November aus beiden Ländern zusammen. Der Regierungswechsel in Ungarn eröffnet neue Möglichkeiten für den bilateralen Dialog. Zugleich stehen Deutschland und Ungarn vor gemeinsamen Fragen: Wie stärken sie Europas Sicherheit, schützen eine vielfältige Öffentlichkeit und gestalten den wirtschaftlichen Wandel? Der Austausch knüpft an eine besondere gemeinsame Erfahrung an: Das Paneuropäische Picknick von 1989 steht bis heute für den Mut, Grenzen zu überwinden und Europas Zukunft mitzugestalten.
Aktuelle Veranstaltungen
Den Auftakt macht das Deutsch-Ungarische Junge Forum mit einem Youth Lab zum Paneuropäischen Picknick. Die Teilnehmenden fragen, was die Ereignisse von damals für ihre Generation bedeuten und wie Begegnung und Vertrauen heute zum Zusammenhalt in Europa beitragen können. In zwei weiteren Workshops beschäftigen sie sich mit Medienpluralismus und Pressefreiheit sowie mit politischem Engagement. Die begonnene Reform der öffentlich-rechtlichen Medien in Ungarn macht die Frage nach journalistischer Unabhängigkeit besonders aktuell. Zugleich entwickeln die jungen Menschen Ideen, wie sie Desinformation begegnen und eigene Anliegen durch zivilgesellschaftliches Engagement und Kampagnen vertreten können.
Am zweiten Konferenztag richtet das Deutsch-Ungarische Forum den Blick auf die politischen und wirtschaftlichen Beziehungen beider Länder. Das erste Panel diskutiert, welche Chancen der politische Wandel in Budapest für eine vertiefte Zusammenarbeit in Europa eröffnet. Anschließend geht es um Europas Sicherheit: Welche Beiträge können Deutschland und Ungarn zur Unterstützung der Ukraine und zu einer handlungsfähigen europäischen Sicherheitspolitik leisten? Das abschließende Panel widmet sich Investitionen, Energie und Industrie. Es fragt, wie beide Länder verlässliche wirtschaftliche Beziehungen gestalten, Abhängigkeiten verringern und ihre Zusammenarbeit in einer sich wandelnden europäischen Wirtschaft stärken können.
Jetzt bewerben: Call for Applications
Interessierte aus Deutschland sind eingeladen, sich für die Teilnahme am Forum zu bewerben. Zeige dein Interesse an einem der Konferenzthemen und teile deine Perspektive auf die deutsch-ungarischen Beziehungen in Europa.
Vergangene Veranstaltungen
Deutsch-Ungarisches Forum 2025
Im Juli 2025 fand das binationale Forum in Kooperation mit dem Deutsch-Ungarischen Jugendwerk (DUJW) in der Andrassy Universität in Budapest statt.
Mehr Informationen zu dem Forum 2025 finden Sie hier.
Themen des Forums
Strategische Autonomie nach den US-Wahlen. Deutschland und Ungarn in einem resilient(er)en Europa
Klimawandel in kleinen und in großen Maßstäben
Protektionismus und Konnektivität: Die Zukunft der europäischen Wirtschaft
Entwicklung Fahrsystem und konventioneller Antrieb/Hybrid
Der Krieg Russlands gegen die Ukraine: Strategien für den Frieden
Jugendpartizipation in der Interessensvertretung
Friedensarbeit für und von Jugendlichen






Deutsch-Ungarisches Forum 2024
Im Juni 2024 fand das Deutsch-Ungarische Forum in Kooperation mit dem Deutsch-Ungarischen Jugendwerk (DUJW) in der Europäischen Akademie in Berlin statt.
Themen des Forums
Europäische Resilienz: Europa als Akteur in der Weltpolitik
Künstliche Intelligenz – Potential, Risiken und ethische Fragen
Europäische Chinapolitik aus einem Guss – Gegenwart und Zukunft der Beziehungen zwischen der EU und der Volksrepublik
Klima schützen und wettbewerbsfähig bleiben
Die Zukunft des Westbalkans in der EU – Ungairsche und deutsche Perspektiven
Die Zukunft der EU gemeinsam meistern






Veranstaltungen im Rahmen des Projekts
Bevorstehend
08.11.2026 16:00 Uhr - 10.11.2026 20:00 Uhr | Europäische Akademie Berlin | Konferenz
Deutsch-Ungarisches Junges Forum 2026: Neue Perspektiven für den bilateralen Dialog
Vom 9.-11.11. versammelt das Deutsch-Ungarische Forum 2026 an der Europäischen Akademie Berlin junge und erfahrene Stimmen aus Politik, Wissenschaft, Zivilgesellschaft und Wirtschaft, um die Zukunft der deutsch-ungarischen Beziehungen im europäischen Kontext zu gestalten.
10.11.2026 09:30 Uhr - 10.11.2026 20:00 Uhr | Europäische Akademie Berlin | Konferenz
Deutsch-Ungarisches Forum 2026: Neue Perspektiven für den bilateralen Dialog
Das Deutsch-Ungarische Forum 2026 bringt junge Menschen, Fachleute und politische Entscheidungsträger:innen aus beiden Ländern zusammen. Der Regierungswechsel in Ungarn eröffnet neue Möglichkeiten für den bilateralen Dialog. Zugleich stehen Deutschland und Ungarn vor gemeinsamen Fragen: Wie…
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