Ein guter Raum ist kein Zufall. Er ist gemacht.

Wer politische Bildung ernst nimmt, weiß: Es reicht nicht, Inhalte „durchzugeben“. Entscheidend ist, wie Menschen miteinander ins Gespräch kommen – und ob ein Gespräch auch dann tragfähig bleibt, wenn es schwierig wird. Genau hier liegt ein Kern unserer Arbeit in der Europäischen Akademie Berlin: Räume schaffen und halten, in denen Austausch möglich wird. Nicht als Wohlfühlprogramm, sondern als demokratische Infrastruktur.

Dafür haben sich unsere Studienleiterinnen in einer mehrtägigen Fortbildung erneut Zeit genommen – und zum dritten Mal mit Daniel Finger gearbeitet. Finger ist Autor und Moderator, regelmäßig im Programm von radioeins (rbb) zu hören und als Trainer für Kommunikation und Storytelling gefragt. (republica) Er moderiert unter anderem die Sendung „Zwei auf EINS“ und ist Mit-Host des Podcasts „Das Gehirn und der Finger“ (gemeinsam mit dem Neurologen und Medizinjournalisten Dr. Magnus Heier). (podcast.de)

Warum Moderation bei uns kein „Nice-to-have“ ist

Moderation ist für uns kein Beiwerk. Sie ist Place Making: die bewusste Gestaltung von Atmosphäre, Regeln, Rhythmus und Aufmerksamkeit. Gute Moderation…

  • gibt Menschen Orientierung, ohne sie zu bevormunden,
  • sorgt für faire Redeanteile, ohne Debatte zu glätten,
  • macht Unterschiede sichtbar, ohne Gräben zu vertiefen,
  • schützt den Diskussionskorridor, ohne ihn zu verengen.

Das ist anspruchsvoll – und es ist trainierbar. Deshalb gehört Fortbildung bei uns zum Alltag. Wir investieren in Handwerk: in Zuhören, Fragen, Zusammenfassen, Zuspitzen, Entschärfen. Kurz: in die Fähigkeiten, die aus „Teilnehmenden“ wieder Gesprächspartner machen.

Was Daniel Finger in die EAB bringt

Finger verbindet Studio-Routine mit Bühnenpraxis. Seit vielen Jahren arbeitet er in Radio, TV und auf Veranstaltungen – und schult Teams und Führungskräfte in Präsentation, Medientraining und Moderation. (LinkedIn) Genau diese Mischung tut uns gut: klare Technik, hohe Energie, und ein konsequenter Blick darauf, was beim Publikum wirklich ankommt.

Moderation als Demokratie-Handwerk: EAB-Studienleiterinnen trainieren mit Daniel Finger

Stille Voraussetzung

„Moderation ist die stille Voraussetzung dafür, dass Demokratie im Kleinen funktioniert. Wir bauen hier Räume, in denen Menschen sich zumuten können – respektvoll, konzentriert, handlungsfähig. Daniel Finger hilft uns, dieses Handwerk immer weiter zu schärfen. Und gerade in Zeiten, in denen so vieles auseinanderdriftet, bleibt für uns ein Satz leitend: Uns verbindet mehr, als uns trennt.

Christian Johann, Direktor der EAB

Wir sind Daniel Finger sehr dankbar für den wiederholten Impuls, die präzise Arbeit und den Humor, der aus Anstrengung Lernlust macht. Und wir nehmen aus diesen Tagen vor allem eines mit: Gute Räume entstehen nicht durch Hoffnung – sondern durch tägliche, konsequente Praxis.

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