COMPASS – Wettbewerbsfähigkeit braucht junge Stimmen
Europa verhandelt seine wirtschaftliche Zukunft – doch junge Menschen sind kaum beteiligt. Das EU-Projekt COMPASS ändert das: Junge Europäer:innen aus neun Ländern erarbeiten Vorschläge zur Wettbewerbspolitik und bringen sie direkt nach Brüssel.
Europa verhandelt gerade seine wirtschaftliche Zukunft – und junge Menschen sitzen kaum mit am Tisch. Das EU-Projekt COMPASS schafft genau diesen Platz: Junge Europäer:innen aus neun Ländern arbeiten an konkreten Vorschlägen für die Wettbewerbspolitik der EU – und bringen sie direkt zu den Entscheidungsträger:innen nach Brüssel.
Mitmachen, mitdenken, mitgestalten
Künstliche Intelligenz, Klimaneutralität, strategische Autonomie – die großen wirtschaftspolitischen Fragen der EU betreffen vor allem eine Generation: die junge. Doch in der Debatte um Europas Wettbewerbsfähigkeit kommen ihre Perspektiven bislang kaum vor. COMPASS – Competitiveness Policy for Accelerating Sustainable Solutions – setzt genau hier an. Das Projekt schafft Räume, in denen junge Menschen zwischen 18 und 30 Jahren europäische Wirtschaftspolitik nicht nur verstehen, sondern aktiv mitgestalten.
Den Auftakt bildet eine Online-Konferenz, an die sich nationale Incubator Labs und Competitiveness Dialogues in den Partnerländern anschließen. Zum Abschluss werden zentrale Ergebnisse in einem europäischen Forum in Brüssel und einer Online-Abschlusskonferenz zusammengeführt. Auch Teilnehmende aus Deutschland können an internationalen Formaten im Projektverlauf mitwirken.
COMPASS verbindet politische Bildung mit europäischer Vernetzung und konkreter Beteiligung. Das Projekt macht komplexe wirtschafts- und europapolitische Themen zugänglich und fördert den Austausch zwischen jungen Menschen aus verschiedenen Ländern und Lebensrealitäten. Ziel ist es, europäische Politik nicht nur verständlicher zu machen, sondern junge Stimmen stärker in Debatten über die Zukunft Europas einzubringen.
Die EAB im Projekt
Die Europäische Akademie Berlin verantwortet zwei zentrale Projektbausteine in Deutschland. Mit dem Civic Incubator Lab in Berlin schafft die EAB einen ersten inhaltlichen Raum für Austausch, Orientierung und Diskussion. Darauf baut der Competitiveness Dialogue in Berlin auf, in dem junge Teilnehmende mit politischen Entscheidungsträgerinnen und Entscheidungsträgern sowie Expertinnen und Experten ins Gespräch kommen und gemeinsam Ideen und Empfehlungen entwickeln. Beide Formate sind als zusammenhängender Prozess gedacht. So sollen Wissen, Perspektiven und Impulse aus dem ersten Baustein im weiteren Projektverlauf vertieft werden.
Jetzt bewerben – Frist: 6. April 2026
Du bist zwischen 18 und 30 Jahre alt, hast deinen Wohnsitz in Deutschland und Lust, europäische Wirtschaftspolitik mitzudenken? Dann bewirb dich jetzt! Fülle das Anmeldeformular aus und schick es uns bis zum 6. April 2026 zu. Reisekosten und Unterkunft für die Präsenzveranstaltungen werden im Rahmen des Projekts übernommen. Einige der Veranstaltungen werden auf Englisch stattfinden.
Mit dem Absenden des Formulars bestätigst du deine verbindliche Teilnahme an den folgenden Terminen:
Die Termine für das Brussels Youth Competitiveness Forum und die digitale Abschlusskonferenz werden im Laufe des Projekts bekannt gegeben.
Kick-Off-Conference
Auftakt mit Keynotes, Breakout-Sessions und Live-Debatte
15.04.2026
(2 Stunden)
digital
Civic Incubator Lab
Workshop zu EU-Wettbewerbsfähigkeit mit Expert:innen
01.06.2026
(ganztägig)
Berlin
Competitiveness Dialogue
Direkter Austausch mit Entscheidungsträger:innen
23.11.2026
(ganztägig)
Berlin
Das Konsortium
Das Projekt COMPASS wird von einem transnationalen Konsortium aus neun EU-Mitgliedstaaten umgesetzt:
- Belgien: Stand Up For Europe (Koordinator) & A Seat At The Table
- Deutschland: Europäische Akademie Berlin e.V.
- Italien: FELCOS Umbria
- Polen: Polska Fundacja im. Roberta Schumana
- Slowakei: EDYN N.O.
- Rumänien: Asociatia GEYC
- Litauen: Asociacija Mano Europa
- Spanien: Asociación Pilcrow
- Zypern: KOKEN – Cyprus National Youth Council
Disclaimer: Gefördert durch die Europäische Union (CERV-Programm). Die geäußerten Ansichten und Meinungen sind ausschließlich die der Autor:innen und spiegeln nicht unbedingt die der Europäischen Union oder der Europäischen Exekutivagentur für Bildung und Kultur (EACEA) wider. Weder die Europäische Union noch die Bewilligungsbehörde können dafür verantwortlich gemacht werden.

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