Remember & Reimagine: Never Again Together – A Feminist Approach
Was bedeutet „Nie wieder" heute – in der internationalen Politik, im Alltag, in unserer Gesellschaft? Unser Projekt Remember & Reimagine beschäftigt sich mit dieser Frage aus einer feministischen Perspektive.
Never Again Together – A Feminist Approach
Was bedeutet „Nie wieder“ heute – in der internationalen Politik, im Alltag, in unserer Gesellschaft? Unser Projekt Remember & Reimagine beschäftigt sich mit dieser Frage aus einer feministischen Perspektive.
Denn: Dieselben Akteure, die rechtsextreme und spaltende Ideen salonfähig machen, richten sich oft auch gezielt gegen feministische Errungenschaften und Gender-Gleichstellung. Deshalb lohnt es sich, diese Zusammenhänge genauer zu beleuchten – mit den Werkzeugen feministischer Theorie.
Demokratie unter Druck
Die Werte unserer Demokratie stehen unter Druck. Rechtspopulismus, Nationalismus und Anti-Gender-Bewegungen wachsen – und sie bedingen einander. Wer demokratische Institutionen untergräbt, greift fast immer auch Frauen- und queere Rechte an. Das ist kein Zufall: Anti-Gender-Narrative haben ihre Wurzeln in faschistischer Ideologie.
Diese Bewegungen agieren grenzüberschreitend. Russland rechtfertigt seinen Angriffskrieg gegen die Ukraine auch als Abwehr des „dekadenten“ westlichen Liberalismus. Rechte Kräfte in der EU bekämpfen europäische Zusammenarbeit, weil sie Gleichstellungspolitik als Bedrohung sehen.
In einer Welt wachsender Spannungen und eskalierender Konflikte droht „Nie wieder“ zu einem Lippenbekenntnis zu werden – wenn es nicht mit konkreter Politik gefüllt wird.
Feministische Ansätze zeigen einen anderen Weg: Sie stellen nicht Machtlogik, sondern Menschen in den Mittelpunkt – ihre Rechte, ihre Sicherheit, ihre Teilhabe. Sie verbinden historische Verantwortung mit Antworten auf die Krisen unserer Zeit.
„Nie wieder“ bedeutet nicht nur Erinnern. Es bedeutet Handeln.
Welchen Themen widmen wir uns?
Historische Verantwortung und „Nie wieder“ aus feministischer Sicht – und was das mit dem heutigen Erstarken des Rechtsextremismus zu tun hat
Feministische Perspektiven auf aktuelle internationale Politik
Was erwartet dich?
Eine Gruppe von zehn Gleichgesinnten sowie Expertinnen, Experten und Praktiker:innen aus Tschechien und Deutschland
Zwei interaktive Study Trips:
- Prag: 13.–15. Mai 2026
- Berlin: 13.–15. Juli 2026
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