Wie spricht man über Demokratie, Verantwortung und gesellschaftlichen Zusammenhalt, wenn Geschichte nicht abstrakt ist, sondern an einem Ort fast greifbar bleibt? In Hiroshima stellt sich diese Frage anders als anderswo. Genau dort setzte ein Teil unserer Reise im Rahmen von Civic Futures Japan–Germany an.

Gemeinsam mit Partnern aus Japan und Deutschland hat die Europäische Akademie Berlin in den vergangenen Tagen Gespräche darüber geführt, wie politische Bildung, internationale Begegnung und zivilgesellschaftliche Zusammenarbeit in einer Zeit wachsender Unsicherheiten gestärkt werden können. Stationen in Hiroshima und Tokio machten dabei deutlich, wie eng Erinnerung, demokratische Resilienz und Zukunftsgestaltung miteinander verbunden sind.

Civic Futures bringt Akteurinnen und Akteure aus Wissenschaft, politischer Bildung und Zivilgesellschaft zusammen. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie Deutschland und Japan voneinander lernen können – nicht abstrakt, sondern praktisch: in Bildungsformaten, im Austausch zwischen Institutionen und in der gemeinsamen Arbeit an einer offenen, widerstandsfähigen Gesellschaft. Dass die EAB diesen Dialog gemeinsam mit starken Partnern wie dem JDZB, der Hiroshima University und weiteren Mitwirkenden mitgestaltet, zeigt, wie wichtig belastbare internationale Netzwerke gerade jetzt sind.

Für die EAB ist dieser Austausch mehr als ein Einzelprojekt. Er steht exemplarisch für unseren Anspruch, internationale Verständigung konkret zu machen: durch Begegnung, durch kluge Formate und durch Partner, die bereit sind, gemeinsam zu arbeiten statt nur übereinander zu sprechen.

Zwischen Hiroshima und Tokio: Civic Futures stärkt den deutsch-japanischen Dialog

In Berlin und darüber hinaus

Internationale Verständigung entsteht nicht von allein. Sie wächst dort, wo Menschen einander ernst nehmen, Erfahrungen teilen und gemeinsam an Lösungen arbeiten. Genau dafür schaffen wir mit der EAB Räume – in Berlin und mit Partnern weit darüber hinaus.

Dr. Christian Johann, Direktor Europäische Akademie Berlin

Die Reise hat erneut gezeigt: Wer über die Zukunft demokratischer Gesellschaften sprechen will, muss Räume schaffen, in denen Geschichte, Gegenwart und gemeinsame Verantwortung zusammenkommen. Civic Futures Japan–Germany ist dafür ein starkes Beispiel – und für die EAB ein wichtiges internationales Vorhaben, das wir mit Überzeugung weiterentwickeln.

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