Immer fremder im eigenen Land?

Jüdisches Leben in Deutschland - Bildungsurlaub

Seminar

WANN und WO

09.09.2019 – 13.09.2019
Ganztägig

Europäische Akademie Berlin

Nicht nur Berlin erlebte in den vergangenen Jahren eine nie dagewesene Welle des Antisemitismus. 2017 wurden in Deutschland 20 jüdische Friedhöfe beschädigt. Auf 27 Synagogen wurde ein Anschlag verübt. Vertreter der jüdischen Gemeinden in Deutschland fordern deshalb eine neue Bildungsoffensive.

Wie leben Juden und Jüdinnen in Deutschland heute? Inwieweit sind sie in die deutsche Gesellschaft integriert, inwieweit haben sie sich eine eigene Identität bewahrt? Wie kann und soll die Erinnerung an den Holocaust bewahrt werden? Und wie können wir Deutschland gerade in Zeiten großer Migrationsbewegungen zu einem Land machen, das resistent gegen die religiös motivierte Ausgrenzung bestimmter Bevölkerungsgruppen ist und Heimat für Gläubige aller Religionen bietet?

Diese Fragen stehen im Mittelpunkt eines generationsübergreifenden Bildungsseminars mit Besuchen vor Ort und Zeitzeugengesprächen.

Das politische Seminar findet in Kooperation mit der VHS des Landreises Diepholz statt und mit freundlicher Unterstützung der Bundeszentrale für politische Bildung (erbeten). Die Anmeldemodalitäten und Teilnahmegebühren sind im Programm vermerkt.

➤ Programm

Tagungsleitung

06 Herr Warneke (2) Heinrich Warneke
Heinrich Warneke ist ein externer Tagungsleiter. Er organisiert und führt Bildungsveranstaltungen durch, in der Europäischen Akademie Berlin im Auftrag der VHS Diepholz, dort zumeist zu den Themen des europäischen Einheitsprozesses und des jüdischen Lebens in Deutschland.

Ansprechpartnerin

Ilona Rathert

Senior Project Manager

Veranstaltungsort

Europäische Akademie Berlin

Bismarckallee 46-48
14193 Berlin
Deutschland