REISE:FIEBER

Europäische Freizügigkeit in Zeiten der Pandemie
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Corona

Schon die Sommerferien waren nicht das, was sie sonst waren. Nun steht auch der Herbst-Urlaub zur Debatte: Angesichts rapide steigender COVID-19-Infektionszahlen warnt die Bundesregierung vor Reisen in viele europäische Nachbarländer. Und das ist schlimm – nicht nur für all die Europäer*innen, die sich ihr Fernweh für die Nebensaison aufgespart haben.

Der Tourismussektor spielt eine relevante Rolle für den europäischen Arbeitsmarkt; 22,6 Millionen Menschen sind in diesem Bereich beschäftigt. Bleiben die Touristen aus, bedeutet das für manche Regionen: Arbeitslosigkeit, ausbleibende Investitionen, Pleitewellen. Aber auch für das Lebensgefühl Europa sind die Reisebeschränkungen des Jahres 2020 überaus abträglich: Ausgerechnet jetzt, wo Gemeinschaftsgefühl und Solidarität unter allen EU-Bürger*innen besonders gefragt wären, sind Sehnsuchtsorte wie Rom, Budapest oder Kopenhagen nicht mehr erreichbar.  

Wie wichtig ist die Reisefreiheit für die Identität und das Zusammengehörigkeitsgefühl in Europa? Welches Potenzial steckt in der Krise – zur Modernisierung der Tourismusbranche, zur Entwicklung neuer attraktiver Angebote, zur Umstellung auf einen nachhaltigeren Tourismus? Und was machen all die Reisebeschränkungen mit uns – der mobilen, vernetzten, europäischen Gesellschaft?

Auf dem digitalen Podium diskutieren:

  • VOLKER ADAMS, Leiter Politik und Auslandstourismus, Deutscher Reiseverband
  • KARINE LOBER, Leiterin von „Atout France – Französische Zentrale für Tourismus“ in Deutschland
  • DAVID HENNEBERGER, Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit (Spanien, Portugal, Italien)
  • KLAUS RAAB, Journalist

 Außerdem:

  • Videobotschaft: Konstantin Kuhle, MdB, innenpolitischer Sprecher der FDP-Bundestagsfraktion
  • Grußwort: Ralf Erbel, Leiter Länderbüro Berlin-Brandenburg, Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit
  • Moderation: Dr. Weronika Priesmeyer-Tkocz, stellvertretende Direktorin, Europäische Akademie Berlin

Hier können Sie sich anmelden: https://shop.freiheit.org/#!/Veranstaltung/rtgbh

Diese Veranstaltung findet in der Reihe „Europa antwortet“ in Zusammenarbeit mit der Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit statt.

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