Perspektiven für die Zukunft der EU

Seminar in Zusammenarbeit mit VÖBAS e. V. für Multiplikatoren der Erwachsenenbildung und die interessierte Öffentlichkeit und mit freundlicher Unterstützung des Auswärtigen Amtes

Seminar

WANN und WO

12.11.2017 – 14.11.2017
Ganztägig

Europäische Akademie Berlin

Sechzig Jahre nach der Unterzeichnung der Römischen Verträge befindet sich die Europäische Union in einer schwierigen Phase ständiger Krisen, die bisher nicht vollständig bewältigt werden konnten. Nicht nur die Eurokrise und die Flüchtlingskrise stellen das europäische Integrationsprojekt weiterhin vor große Herausforderungen. Auch der Brexit ruft politische und ökonomische Unsicherheiten hervor und europaskeptische Parteien erstarken sowohl im rechten als auch im linken Spektrum vieler Mitgliedstaaten. Zugleich schwindet das Vertrauen der Bürger*innen in die Handlungsfähigkeit der Europäischen Union. In diesem Kontext gewinnt die Frage nach mehr oder weniger europäischer Integration an Vehemenz. Welchen Kurs soll die Europäische Union einschlagen und wie soll ihre Zukunft gestaltet werden?

Die Europäische Kommission hat im April 2017 anlässlich des Gipfels in Rom im Weißbuch zur Zukunft Europas fünf Zukunftsszenarien zur Debatte gestellt, die ein Spektrum von weniger Europa bis zu mehr Integration in Europa umfasst. Im Seminar werden die Szenarien vorgestellt und reflektiert. Es wird der Frage nachgegangen, welche Optionen zur Weiterentwicklung der Wirtschafts- und Währungsunion diskutiert werden und inwieweit der proeuropäische Integrationskurs des französischen Staatspräsidenten Emmanuel Macron als Motor für weitere Integrationsschritte in der Eurozone wirken kann. Wie positionieren sich die Krisenländer in Südeuropa und die eher skeptischen Mitgliedstaaten in Osteuropa hinsichtlich weiterer Integrationsschritte und welche Auswirkungen wird die Frage nach mehr oder weniger Integration auf die Flüchtlingskrise, den Binnenmarkt, auf Ausbildung und Beschäftigung sowie auf die soziale Säule der EU haben? Seit kurzer Zeit formieren sich zivilgesellschaftliche Kräfte, wie z.B. Pulse of Europe, um europaweit die europäische Idee zu verteidigen. Bildet sich eine neue transeuropäische Zivilgesellschaft heraus, die die gemeinsamen Werte verteidigt? Wie können besonders junge Menschen aktiviert werden, sich dafür einzusetzen?

Die Europäische Akademie Berlin lädt herzlich zur Teilnahme an diesem Seminar ein.
Hier finden Sie den aktuellen ➤ Programmstand und die Teilnahmekonditionen.

Da die Plätze begrenzt sind, werden Anmeldungen in der Reihenfolge ihres Eingangs berücksichtigt.

Für Ihre verbindliche Anmeldung nutzen Sie bitte das Formular in Word oder PDF und senden es an Frau Evgeniia Glazdovskaia: p7@eab-berlin.eu

Ansprechpartnerinnen

Elisabeth Botsch

Dr. Elisabeth Botsch

Studienleiterin

Dr. Elisabeth Botsch ist Studienleiterin und für die Konzeption und Planung von Seminaren und Diskussionsveranstaltungen in der Europäischen Akademie Berlin verantwortlich. Sie befasst sich mit den Schwerpunkten Erweiterung der EU, Governance, Zivilgesellschaft, Geschlechtergerechtigkeit und Antidiskriminierung.
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Carolin Krauss

Carolin Krauss

Senior Project Manager

Carolin Krauss ist seit 1996 zuständig für das Veranstaltungsmanagement von Seminaren und Präsentationen, die den politischen, wirtschaftlichen und kulturellen Austausch in Europa fördern sollen.
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Désirée Biehl

Junior Project Manager

Désirée Biehl unterstützt das Team der Akademie seit Januar 2017. Schwerpunkte ihrer Arbeit bilden die internationalen Besucherreisen, die im Auftrag des Auswärtigen Amts veranstaltet werden, sowie das Projekt „Europa in der Schule – Lehrerfortbildungen in Nordrhein-Westfalen“. Sie war bereits 2013 für sechs Monate als Praktikantin in der EAB tätig.
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Veranstaltungsort

Europäische Akademie Berlin

Bismarckallee 46-48
14193 Berlin
Deutschland