Gefühlte Wahrheiten

Das Ukraine-Bild in der medialen Berichterstattung

Diskussionsveranstaltung, Projektreihe: AGREE

WANN und WO

16.11.2016
18:30 – 20:00 Uhr

Europäische Akademie Berlin

Im dritten Jahr nach dem Euromajdan macht sich in Deutschland die Ukraine-Müdigkeit wieder breit. Zu holprig sind die Wege der politisch-wirtschaftlichen Transformation des Landes, zu intransparent der Kampf gegen die Korruption, zu kompliziert die internationalen Auseinandersetzungen rund um das Minsker-Abkommen.

Doch wie stark wird in diesem Zusammenhang unsere Wahrnehmung Osteuropas durch die gängigen Stereotype, Klischees und Mythen – wie das der zweitgeteilten Ukraine – beeinflusst? Was steckt hinter den historischen Argumentationssträngen, die die ukrainische Staatlichkeit und territoriale Integrität in Frage stellen? Wie stark wird die mediale Berichterstattung in Deutschland durch die russische Realitätswahrnehmung und Propaganda beeinflusst und auf welche Mittel, Akteure und Netzwerke greifen die pro-ukrainischen und pro-russischen Kräfte zurück?

Diese und andere Fragen werden

VIOLA VON CRAMON, Geschäftsführerin, partners osteuropa GmbH

DR. SUSANNE SPAHN, Journalistin, Osteuropa-Historikerin und Autorin des Buches „Das Ukraine-Bild in Deutschland: Die Rolle der russischen Medien“

und

DR. DMITRI STRATIEVSKI, Stellvertretender Vorsitzender des Osteuropa-Zentrums Berlin e.V.

diskutieren. Im Anschluss gibt es die Möglichkeit, die Diskussion bei einem Glas Wein fortzusetzen.

Die Diskussion findet im Rahmen der Akademie für Gute Regierungsführung und Empowerment in Europa (AGREE) und mit freundlicher Unterstützung des Auswärtigen Amtes statt. Während der Diskussion wird eine Simultandolmetschung Ukrainisch/Deutsch angeboten.

 

Moderation

Ansprechpartnerin

Claudia Rehrs

Claudia Fedur

Senior Project Manager

Veranstaltungsort

Europäische Akademie Berlin

Bismarckallee 46-48
14193 Berlin
Deutschland