Die Heimat der Heimatlosen

Diskussionsveranstaltung mit dem algerischen Schriftsteller Habib Tengour

Projektreihe: Baladiya

WANN und WO

26.01.2017
18:00 – 20:00 Uhr

taz Café

Die Reformprozesse in Algerien, Marokko und Tunesien, eingeleitet im Zuge des arabischen Frühlings, haben hohe Erwartungen bei den Menschen geweckt, jedoch ist die wirtschaftliche Lage schwierig und die Jugendarbeitslosigkeit hoch. Perspektivlosigkeit  und  Unzufriedenheit führen bei  vielen jungen  Männern zu Frustration, die in Versuche münden nach Europa auszuwandern, aber auch in der Hinwendung zu extremen religiösen Positionen. Islamistischer Terrorismus und aus dem Orient zurückkehrende Jihadisten gefährden die Sicherheit in Nordafrika und in Europa. Diese Problematik hat der algerische Schriftsteller Habib Tengour in seinem Roman „Fisch des Moses“ schon 2004 vorweggenommen.

Die Europäische Akademie Berlin und taz.die tageszeitung laden Sie im Rahmen des Projekts „Baladiya – neue Wege in der Stadtentwicklung“ sehr herzlich ein, die aktuelle Situation sowie die Gestaltung von Lebenswelten im Maghreb  mit dem algerischen Schriftsteller HABIB TENGOUR und MEINOLF SPIEKERMANN, Leiter des GIZ-Programms CoMun – kommunale Lernnetzwerke (Kommunalentwicklung und lokale Demokratie Maghreb) zu diskutieren. Zusätzlich nehmen Stadtplaner*innen aus Algerien, Marokko und Tunesien, die sich im Rahmen des Projekts Baladiya in Berlin aufhalten, an dem Gespräch teil. Das Gespräch wird von Edith Kresta, taz, moderiert.

Ort der Veranstaltung: taz Café, Rudi Dutschke Str. 23, 10969 Berlin

Wann: 26. Januar 2017, 18:00 Uhr

Die Diskussion wird simultan (deutsch-französisch) gedolmetscht.

Nach der Diskussion gibt es die Möglichkeit, die Gespräche im Café fortzusetzen.

Die Anzahl der Plätze ist begrenzt. Wir bitten um Anmeldung über das Online-Formular.

Alle weiteren Informationen zum Projekt auf www.baladiya.eu

Projektleitung

Ansprechpartnerin

Veranstaltungsort

taz Café

Rudi-Dutschke-Str. 23
10969 Berlin
Deutschland